Es gibt zuverlässige Quellen!  

Auf der Suche nach dem wahren Jesus

Die Vorstellungen über Jesus Christus gehen sehr weit auseinander, obwohl man eigentlich kaum mehr über ihn wissen kann, als im Neuen Testament steht!  Doch gerade das Neue Testament der Bibel behandeln viele wie eine Erfindung späterer Theologen, um ihren eigenen Spekulationen über Jesus die Tür zu öffnen.  Vielleicht stammen einige Aussprüche vom Original-Jesus, den Rest haben ihm spätere Generationen in den Mund gelegt, so wie sich die Auffassungen der Kirche gerade weiterentwickelten?  Solche Vorstellungen scheitern jedoch bereits an den realen historischen Voraussetzungen: Die Geschichtswissenschaft weiß nichts von einem Mann, der eine nachträgliche Vereinheitlichung des Christentums vollbracht haben könnte.  Noch zu Lebzeiten der Apostel zerfiel die Urgemeinde in unabhängige Kirchen, die bis ins 4. Jahrhundert schwerste Verfolgungen erlitten.  Niemand hatte auch nur annähernd den zentralen Einfluß, Christen in Ägypten, Syrien, Türkei, Griechenland, Rom ... einen einheitlichen Glauben und Bibeltext nachträglich zu verleihen.  Das Evangelium stieß dort auf sehr verschiedene Kulturen und hätte sich völlig unterschiedlich entwickelt, wenn es nicht ursprünglich wäre.   Den Gegenbeweis liefern die nachträglich gefälschten Pseudoevangelien, auch als „Apokryphen“ bekannt.  Sie fanden kaum Verbreitung und gingen schnell unter!    Die 27 "Bücher“ des Neuen Testamentes kamen als Einzelschriften in Umlauf, so dass nicht gleich überall eine komplette Sammlung vorhanden war.  Die Unterschiede in der Zusammenstellung beweisen die Unabhängigkeit der Urkirchen und das Fehlen einer zentralen Leitung.  Dennoch nahm man dieselben Bücher als „Heilige Schriften“ an, weil man eine gemeinsame Glaubensgrundlage hatte, die nur auf die Apostel selbst zurückgehen kann, die Jesus Christus, der Sohn Gottes höchstpersönlich als seine Botschafter in die Welt geschickt hat.  Die Schreiber waren teils gebildete Leute, die vornehme Ausdrücke und Zitate von Philosophen verwenden, aber auch ungebildete Juden, die ein eher bescheidenes Griechisch sprachen.  Jeder gute Theologe hätte ihr sprachliches Niveau anheben können.  Dass es nicht geschah und die Unterschiede bis heute im Urtext blieben, ist ein deutlicher Beweis für Originaltexte, die nicht nachträglich komponiert sind.  Was die menschlichen Fehler bei der Überlieferung der Texte betrifft, so sind nur ein paar Verse von über 200 Kapiteln unsicher dank mehrerer Tausend Handschriften.  Kein Buch aus dem Altertum ist auch nur annähernd so sicher überliefert.  Griechische Philosophen bringen es höchstens auf eine Handvoll Abschriften mit großen Unterschieden.   Dennoch nimmt man sie als zuverlässige Informationen über diese Personen.

An dieser Stelle muss man sich also fragen, ob die Bibelkritiker wirklich den wahren Jesus suchen oder ob sie nicht viel mehr Ausflüchte suchen, um dem wahren Jesus Christus auszuweichen, den uns Gott im Neuen Testament enthüllt: Den Retter der Welt, der sein unschuldiges Leben für unsere Sünden in den Tod gab, den Gott auferweckt hat, um ihm die Macht zu geben, allen Vergebung und ewiges Leben zu schenken, die umkehren und an ihn glauben.  

„Denn so hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, daß er die Welt richte, sondern daß die Welt durch ihn errettet werde. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht geglaubt hat an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes. Dies aber ist das Gericht, daß das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen haben die Finsternis mehr geliebt als das Licht, denn ihre Werke waren böse. Denn jeder, der Arges tut, haßt das Licht und kommt nicht zu dem Licht, damit seine Werke nicht bloßgestellt werden.“ (Joh.3,16-20)

Auch Theologen und Religionslehrer können auf der Flucht vor Gott sein und Jesus als Herrn ausweichen.  Man behauptet, man könne der Bibel nicht vertrauen, da sie widersprüchlich sei, obwohl man doch selbst voller Widersprüche ist!  Wie will ein widersprüchlicher Mensch beurteilen, ob Gott widersprüchlich ist?  Darum wollen wir uns bereitwillig öffnen für das Wort Gottes, das uns Gott zu dem großartigsten Zweck gegeben hat!  Es sät den Samen ewigen Lebens in unsere vergängliche Existenz.

„Was von Anfang an war, was wir gehört, was wir mit unseren Augen gesehen, was wir angeschaut und unsere Hände betastet haben vom Wort des Lebens und das Leben ist geoffenbart worden, und wir haben gesehen und bezeugen und verkündigen euch das ewige Leben, das bei dem Vater war und uns geoffenbart worden ist, was wir gesehen und gehört haben, verkündigen wir auch euch, damit auch ihr mit uns Gemeinschaft habt; und zwar ist unsere Gemeinschaft mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus.“ (1.Joh.1,1-3)

Michael Licher

„Nehmt das euch eingepflanzte Wort mit Bereitschaft auf, das eure Seelen zu erretten vermag!“ Jak.1,21

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